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Oberons Nacht - Presse - Ovationen und Bravorufe für "Oberons Nacht" Cottbuser Ballettensemble mit Glanzleistung Mit Beifallsstürmen und Bravorufen hat das Publikum am Freitag die erste Ballett-Premiere des Jahres 1997 "Oberons Nacht" im Staatstheater Cottbus gefeiert. Trotz der ausgesprochenen Kündigungen für die 15 Tänzer und den amerikanischen Chefchoreographen David Sutherland zum Ende der Spielzeit 1997 zeigte das Ballettensemble eine Glanzleistung. "Oberons Nacht" setzte sich in sechs farbigen Bildern tauml;nzerisch mit William Shakespeares Komödie "Ein Sommernachtstraum" auseinander. David Sutherland hatte bei der erfolgreichen Inszenierung bewusst nicht auf Felix Mendelssohn-Bartholdys Komposition gesetzt. Er bezog mit Krzysztof Penderecki und Maurice Ravel Komponisten unseres und des spauml;ten 19. Jahrhunderts in die Handlung ein. Unter der Leitung von Adrian Stern machte das Philharmonische Orchester den "Sommernachtstraum" auch musikalisch zu einem Höhepunkt. Das faszinierende Bühnenbild von Jürgen Müller und die farbigen Kostüme der Hauptdarsteller von Randi Bubat schufen für Tauml;nzer und Publikum gleichermaßen eine attraktive Kulisse auf der Bühne. In der Hauptrolle des Oberon überzeugte Mario Heinemann, der sich in der Vorwoche einen Muskelfaserriß zugezogen hatte. Neben Francina Borges als Titania erhielt Nivaldo Allves Soares als "kleiner Kobold" und "erotischer Teufel" in der Rolle des Puck den meisten Beifall.
dpa (Sächsische Zeitung, 27. Januar 1997) zurück zu "Oberons Nacht" |
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